Übetipp: Wiederholen, wiederholen, wiederholen.

Immer wieder die gleichen Stellen gleich spielen? Wiederholen, wiederholen, wiederholen, bis sie endlich funktionieren?

Ich glaube Üben kann und darf anders gehen. Denn wie schon Albert Einstein äußerte: „Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Worauf es dabei wirklich ankommt und was Du umbedingt vermeiden solltest. Das erfährst Du im folgenden Artikel.

Warum wiederholen wir Passagen beim Üben?

Richtig wiederholt, festigen sich die Abläufe bestimmter Passagen. Wir können sie dadurch sicher abrufen. 

Was Du nicht machen solltest? 

Mechanisch wiederholen ohne aktiv dabei zu bleiben.

Worauf kommt es beim Wiederholen wirklich an?

Beim Üben geht es zu einem großen Teil darum Passagen zu wiederholen. Doch Achtung vor einem mechanischen Wiederholen oder einem vor Dir her spielen ohne wirklich aktiv mit Körper und Geist dabei zu bleiben. Denn wir lernen am besten, wenn wir eine Tätigkeit mit unser vollen Aufmerksamkeit ausführen.

Wenn Du möglichst schnell Fortschritte sehen möchtest, lohnt es sich also, sich darüber Gedanken zu machen, wie Du konzentriert, aktiv mit Kopf & Körper und mit möglichst wenigen Fehlern übst. Das macht gleichzeitig mehr Freude und Dir ist weniger langweilig, wenn Du voll bei der Sache bist!

Was ist das Ziel?

Du möchtest beim Wiederholen aktiv und konzentriert dabei bleiben, um zum Beispiel zu beobachten, wie sich Dein Körper anfühlt und wo es genau hakt. Aus diesen Beobachtungen kannst Du dann ableiten, was Du verändern möchtest.

Beispiele

  • Ein Lauf klingt nicht sauber. Du bist aktiv auf der Suche nach der Lösung. Fragst Dich wo es genau hakt und warum dies so ist. Ist es eine Timingfrage? Eine Spannung im Körper? …
  • Eine Melodie könnte schöner klingen. Beim nächsten Durchspielen beobachtest Du genau, wo Dein Körper den Spielfluss noch stört und was Dir ganz konkret nicht an dem Klang gefällt.

Welche Übehacks helfen Dir jetzt?

Der Speicher-Hack zeigt Dir, warum es unglaublich wichtig ist wenig oder keine Fehler beim Wiederholen zu machen. Mit dem Atmungs-Hack kannst Du Dich auf ein konzentriertes Üben vorbereiten und Deinen Fokus trainieren und die Sinne-Hacks zeigen Dir, wie Du Deinen Körper in Dein Üben einbeziehst.

Speicher-Übehack

Konntest Du etwas für Dich mitnehmen und hattest vielleicht eine tolle Erkenntnis. Ich freue mich wahnsinnig hier von Dir zu hören!

Music on!

Deine

Melina