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Rhythmus lernen mit Metronom

Mit Metronom üben: Eine typische Stolperfalle

Übst Du gerne mit Metronom oder empfindest Du es eher als einen richtigen Quälgeist?

In diesem Artikel wollen wir uns eine typische Stolperfalle beim Üben mit dem Metronom genau anschauen. Du erfährst:

  • Einen Knackpunkt, wenn es darum geht, erfolgreich mit dem Metronom zu üben.
  • Wie es Deinem Fuß leichter fällt, mit dem Metronom zusammen zu bleiben.
  • Wie Du überhaupt mitbekommst, ob Du noch mit dem Metronom zusammen bist.
  • Wie Du ein besseres Rhythmusgefühl entwickelst.

Üben mit Metronom und auf den Klick hören

Viele Musiker und Musikerinnen achten vor allem auf das Klicken, wenn sie mit dem Metronom zusammen üben. Sie hören also auf den akustischen Beat oder Schlag.

Gerade bei schnellen Tempi, vielleicht ist es Dir auch schon einmal passiert, kann es so leicht dazu kommen, dass wir nicht 100% mit dem Klick zusammenkommen. Das hat den einfachen Grund: Wenn wir den Schlag hören, sind wir schon zu spät.

Du ahnst es: Es muss einen anderen Weg geben mit dem Metronom zu üben. Hierbei ist unsere Wahrnehmung der Knackpunkt, um eine sehr typische Stolperfalle zu umgehen.

Den Beat des Metronoms in den Körper integrieren

Beim Üben mit Metronom ist das Hören auf den Klick auf keinen Fall falsch. Aus meiner Sicht sollte es nur unbedingt durch eine andere Wahrnehmungsebene ergänzt werden: Das Spüren. Genauer gesagt: Das Spüren des Pulses, des Beats im Körper.

Was genau meine ich damit? Lass uns dazu ein Beispiel anschauen:

Stell Dir vor Du bist auf einer Party. Es wird getanzt und Du möchtest Dich den Tanzenden anschließen. Was passiert fast wie von allein? Genau, du wippst im Takt. Dieses Wippen ist der Puls, den ich meine.

Bist Du ein Tanzmuffel und man würde Dich niemals auf der Tanzfläche finden? Dann wippst Du wahrscheinlich trotzdem zur Musik, zum Beispiel mit dem Kopf oder Deinem Fuß.

Der Knackpunkt beim Üben mit Metronom

Was können wir daraus nun für das Üben mit Metronom schlussfolgern?

Neben dem Hören des akustischen Geräusches des Metronoms ist es also unbedingt empfehlenswert den Puls in Deinen Körper zu integrieren, zum Beispiel durch Fußwippen, noch besser aber durch den ganzen Körper.

Das klingt kompliziert? Keine Sorge an vielen Stellen machst Du das ganz automatisch. Es gibt aber auch typische Situationen, in denen wir den Puls verlieren. Zum Beispiel, wenn wir sehr angespannt sind oder über Griffe, Rhythmus etc. nachdenken. Dann „erstarren“ wir und verlassen den Fluss der Musik. Das sind mit ziemlicher Sicherheit auch die Stellen, wo es mit dem Rhythmus oder dem Metronom hakt.

Der Knackpunkt beim Üben mit Metronom ist also, dass wir über den Puls im Körper selbst in den Fluss der Musik einsteigen und das Metronom nur als Kontrollinstrument nutzen. Im optimalen Fall pulsieren wir also beim Üben und Musizieren ständig und das müssen gar keine großen Bewegungen sein.

Wie bei allem braucht es, um den Puls als Orientierungspunkt nutzen zu können, je nachdem wie sehr Du Dich mit dem Thema bereits beschäftigt hast, Übung und Zeit.

Wie kannst Du starten?

Eine meiner Lieblingsübungen zum Puls habe ich Dir in einer Mitmach-Video-Übesession aufgenommen. Willst Du sie mal ausprobieren? Dann schnapp Dir am besten direkt Dein Instrument, ein Handy oder Computer, auf dem Du das Video abspielen kannst und los geht’s.

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Frohes Üben!

Melina

Wer schreibt hier?

Hallo, ich bin Melina!

Ich habe Klarinette studiert und bin heute als freischaffende Musikerin in Berlin tätig.

Wie kann modernes Üben, üben im 21. Jahrhundert aussehen, in dem so viele Dinge unsere Aufmerksamkeit verlangen?

Wie können wir effektiv üben, also mit kurzen Übesessions besser werden? Wie kann uns das Musizieren als Ort der eigenen Entfaltung, der Entspannung und des Glückes dienen? Und wie bringen wir beides, Fortschritt und Genießen, in den Einklang?

Diesen Fragen gehen wir hier auf den Grund. Dafür erwarten Dich praktisch anwendbare Ideen und Anregungen für Dein eigenes Üben und Musizieren.

Melina Paetzold Musikerin Klarinette