Übetipp: Langsam üben.

“Langsam üben”

*Gähn*. Diesen 08/15 Tipp kann keiner mehr hören, oder?

Ehrlich gesagt, ich auch nicht!

Das liegt weniger an dem Tipp, als vielmehr daran, wie er vermittelt wird.

Denn allein das langsame Üben hilft eben nicht!

Was steckt hinter dem Übertipp & wie profitierst Du maximal von ihm?

Lass uns das genauer anschauen:

Warum wollen wir langsam üben?

Wenn wir langsam spielen haben wir mehr Kontrolle über unser Spiel. Damit möchten wir Fehler vermeiden und können uns besser auf Details kontrollieren.

Was Du nicht machen solltest? 

Einfach nur langsamer spielen.

Worauf kommt es beim langsam Üben wirklich an?

Das Potential des langsamen Übens entfaltet sich erst vollständig, wenn wir gleichzeitig mit einem höheren Bewusstsein für Körper, Geist und Instrument spielen.

Das bedeutet ganz konkret, dass Du beim langsamen Spielen zum Beispiel in Dich hineinfühlst, wo sich dieser schnelle Lauf noch unbequem anfühlt.

Was ist das Ziel?

Das Ziel ist, dass sich die Ausführungen auf dem Instrument „rund“ und gut anfühlen und dass Du über den Dingen stehst. Erst dann ist es Zeit das Tempo zu steigern und Du wirst automatisch keine oder nur noch wenig Fehler machen.

2 konkrete Beispiele

  • Bei 16-tel Läufen konzentrierst Du Dich nicht auf einzelne Noten, was zu Spannungen und einem verminderten Spielfluss führt. Sie fühlen sich wie aus einem Guss an.
  • Dynamikwechsel sind in den Spielfluss integriert und keine einzelnen Aktionen, die mehr Aufmerksamkeit benötigen.

Welche Übehacks Dir jetzt helfen:

Um Dein Körperbewusstsein beim Üben zu trainieren, eignet sich der Spürsinn-Hack ganz besonders. Außerdem kannst Du Deinen Körper über den Shake it-Hack perfekt auf den Spielfluss vorbereiten.

Spürsinn-Übehack

Shake it-Übehack

grüner tanzender Mensch

Hinterlasse mir gerne, was Du aus diesem Artikel für Dich mitnehmen konntest.

Music on!

Deine

Melina